Über den Orden der Zisterzienser

Im Laufe der Jahrhunderte geht die ursprüngliche Ausgewogenheit der Regel Benedikts zwischen Gebet, Arbeit und geistlicher Lesung verloren. Dadurch unbefriedigt, suchen Robert von Molesme (1028-1111) und seine Schüler Alberich und Stephan Harding, dem Ideal des Hl. Benedikt treu bleibend, ab 1098 in Citeaux einen neuen Weg, um in Einsamkeit und Armut Christus nachzufolgen.

Klosterneugründung bei Dijon

Als Abt des Klosters versucht Robert in Molesme gemäß seinen Idealen eine strengere Beobachtung der Benediktsregel einzuführen. Dabei stößt er bei einem Großteil der Mönche auf heftigen Widerstand. Die Auseinandersetzungen enden damit, dass Robert mit einer Gruppe reformwilliger Mitbrüder bei Dijon ein neues Kloster gründet. Dieses wird den Namen Citeaux, lateinisch Cistercium tragen. Davon leitet sich später der Name "Zisterzienser" ab.

Aus dem kleinen Kloster wird ein europaweiter Orden

Erst durch den Eintritt des Hl. Bernhard und seiner Gefährten gelingt es jedoch, das Bestehen des Ordens dauerhaft zu sichern. Vor allem auf sein Wirken ist es zurückzuführen, dass bereits im Jahr 1250 über 1.600 Frauen- und Männerklöster in ganz Europa bestehen.

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