Am 24. Februar jährte sich der Beginn des großflächigen Krieges in der Ukraine zum vierten Mal. Anlässlich dieses bedrückenden Gedenktages setzte die Mehrerau ein deutliches Zeichen der Menschlichkeit und Hoffnung: Gemeinsam mit der Stadt Bregenz wurde an diesem Tag die beeindruckende Fotoausstellung mit dem Titel „Schönheit lehrt die Menschen zu leben“ mit einer Gedenkminute eröffnet.
Die Ausstellung widmete sich der „Würde in Zeiten des Krieges“. Die gezeigten Werke machten eindrucksvoll sichtbar, dass selbst unter den schwierigsten Bedingungen der Wille zum Leben und die Suche nach dem Schönen unzerstörbar bleiben.
Ein besonderer Dank gilt Inga Dul und dem Jesuiten-Pater Vitaliy Osmolovskyy SJ aus Lemberg. Ihre persönlichen Einblicke in die aktuelle Situation vor Ort und die Entstehungsgeschichte der Bilder berührten die Besucher zutiefst.
Die Mehrerau war eine wichtige Station dieser Wanderausstellung: Nachdem sie zuvor in Salzburg zu sehen war, reiste sie nach ihrem Aufenthalt bei uns bereits weiter nach Zürich.
In den Tagen der Ausstellung nutzten viele Besucher die Gelegenheit, einen Moment innezuhalten. Die Werke luden dazu ein, über die enorme Kraft der Resilienz nachzudenken, die Menschen selbst in den dunkelsten Zeiten aufrechterhält.