Überlegungen für bessere Parkplatzsituation erhöht den Grünlandanteil des Klosters

Derzeitige Parkplatzsituation nicht zufriedenstellend. Notwendiger Abriss veralteter Gebäude ermöglicht zentralen Parkplatz. Rückbau derzeit bestehender Parkplätze in Grünflächen. Nur geringfügige Erhöhung von 186 auf etwas über 230 Parkplätze! Zusätzlicher Schulhof mit Spielflächen für unsere Private Volksschule mit Ganztages- betreuung und Einbettung in die Landschaft.

(Mehrerau, 21.03.2017) Nachdem Teile der bestehenden Bio-Landwirtschaft für fünf Jahre neu verpachtet wurden, gibt es in der Abtei Wettingen-Mehrerau Überlegungen, die derzeit nicht zufrieden stellende Parkplatzsituation in der Mehrerau zu lösen. Hansjörg Herbst, Verwaltungsdirektor des Klosters, bestätigt, dass es „Überlegungen gibt, die aktuelle Parkplatzsituation zu verbessern. Die vorhandenen, regulären Parkplatzflächen sind viel zu klein für den täglichen Bedarf. Wir haben schon im Normalbetrieb für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrerinnen und Lehrer einen täglichen Bedarf von bis zu 180 Parkplätzen. Hinzu kommen die oftmals zahlreichen Gäste des Klosterkellers, Hochzeitsgäste, die Sozialeinrichtung „Tischlein deck Dich“, Eltern und Familien unserer Schülerinnen und Schüler sowie Kirchen- und Klosterbesucher.

Das führt DERZEIT IMMER WIEDER dazu, dass Flächen als Parkplätze genutzt werden, die dafür nicht vorgesehen sind. Das kann im Interesse aller kein Dauerzustand sein.“ Ein neuer, zentraler Parkplatz würde das Parkplatzproblem langfristig lösen.

Herbst: „Für den Parkplatz würden wir kein Stück Grünland opfern, da wir veraltete und baufällige Gebäude abreißen und die dadurch freiwerdenden, bereits heute befestigten Flächen verwenden. Es gibt keine Pläne, das historisch bedeutendere Stallgebäude mit den gemauerten Gewölben im Erdgeschoß (direkt am Seglerweg anliegend) abzureißen.

Selbstverständlich sollen dann die bestehenden Parkplätze, etwa bei der Einfahrt zum Kloster oder vor dem Klosterkeller, größtenteils in Grünland rückgebaut werden. Durch den Abbruch künftig nicht mehr benötigter betrieblicher Infrastruktur für die Landwirtschaft, werden noch weitere, bisher befestigte Flächen in Grünland zurückgebaut, zum Beispiel die betonierten Fahrsilos, die befestigten Reitplätze etc. So gesehen erhöht sich der Grünflächenanteil entsprechend.“ Die Anzahl der Parkmöglichkeiten würde sich daher von 186 auf etwas über 230 nur moderat erhöhen.

Sollten die Pläne umgesetzt werden, wird dafür selbstverständlich mit den Vertretern der Stadt und mit Landschaftsarchitekten zusammengearbeitet, die dafür sorgen, dass der Parkplatz mit viel Grün und Pflanzen gut in die Umgebung eingefügt wird. „Zudem“, so Herbst, „würde für unsere Volksschüler/-innen zusätzlich ein großer begrünter Schulhof mit altersentsprechender Spiel- und Sportfläche errichtet.“

Rückfragen:
Harald Schiffl
+43 664 20 11 999